So, nach rund dreimonatigen Verhandlungen ist es nun auch zu einer Verständigung darüber gekommen, was ich an Futter mag und was nicht. Hat ja lange genug gedauert, dabei ist das doch nun wirklich nicht schwer. Zuerst einmal, Trockenfutter aller Art ist bestenfalls dafür geeignet, es über übel riechendes Feuchtfutter zu scharren und somit auch für grobgestrickte Dosenöffner höchst unappetitlich aussehen zu lassen. Das ist aber kein Grund, völlig darauf zu verzichten, eine Notfallration für den Hunger zwischendurch ist nie verkehrt. Grundsätzlich mag ich keinen Fisch, es sei denn frisch und roh und vom Seelachs. Rind mag ich absolut gar nicht, auch nicht in Kombination mit anderem. Kaninchen, nun ja, mag ich bedingt, einfach mal ausprobieren. Was gar nicht erst im Napf landen braucht, ist all dieses billige Dosenfutter, was mit Zucker oder Karamel angereichert ist; wahrscheinlich um die 50% Enzyme zu übertünchen, die das Zeug schon halb vorverdaut haben, bäh. Bleibt von den Herstellern noch Kitekat – von dem Dosie behauptet, es stinkt wie Scheiße und ich bestehe auch nicht darauf, aber auf Felix oder Whiskas. Von denen, unter Berücksichtigung meiner bevorzugten Geschmacksrichtungen, aber nichts in Soße oder Pastete oder Terrine oder wie das alles heißt, nein, es müssen Stückchen in Jelly sein. Als Extra gerne ein geschlagenes rohes Ei, gekochte Herzen und Mägen und Leber vom Huhn, oder ein Streifen Hähnchenbrust oder Keule. Ist also ganz einfach zu merken und anspruchsvoll bin ich nun wirklich nicht.