Panikmache Vogelgrippe

28 02 2006

Vogelgrippe von Katzen auf Dosenöffner übertragbar? Pfffft, jetzt knallen sie ganz durch. Allerdings,

Tasso e.V. informierte am 20.Januar wie folgt, dass auch Katzen sich mit der Vogelgrippe infizieren können:

H5N1-Virus kann von Katze zu Katze übertragen werden

Das für den Menschen hochgefährliche H5N1-Vogelgrippevirus, überträgt sich zur Zeit nur sehr schwer auf den Menschen. Doch wer bislang meinte, dass nur Geflügel gefährdet sei, ist im Irrtum: „Wir konnten zeigen, dass das Virus von Katze zu Katze übertragbar ist“, erklärte bei der Influenza-Pandemie-Konferenz in London der in Fachkreisen weltbekannte Veterinär-Virologe Prof. Dr. Albert Osterhaus (Erasmus Medical Center/Rotterdam).
„Wir gingen von Ereignissen in asiatischen Tiergärten aus. Dort wurden Tiger mit Hühner-Resten gefüttert. Die Wildkatzen starben an H5N1-Infektionen, auch noch, nachdem man die Hühner aus dem Futter verbannt hatte.“, berichtete Prof. Osterhaus.
Daraufhin infizierten in den Niederlanden Wissenschafter einen Tag alte Küken mit H5N1. Einen Tag später wurden sie getötet und an Hauskatzen verfüttert. „Alle Katzen wurden krank. Wir haben unter diese Katzen gesunde gesetzt – auch sie wurden krank. Würden wir das beim Menschen beobachten, hätten wir ein echtes Problem.“, kommentiert Prof. Osterhaus die Ergebnisse des Experimentes.

Während man früher glaubte, neue Pandemie-Influenza-Erreger würden vor allem entstehen, indem Schweine mit Vogel- und humanen Influenza-Viren gleichzeitig infiziert würden und in ihnen neue Viren entstünden, hat H5N1 die Experten eines Besseren belehrt. „Es gibt offenbar auch die Möglichkeit, dass ein reiner Vogel-Influenza-Virus sich immer mehr an den Menschen anpasst, die Artgrenze überschreitet und direkt auf diesen überspringt. Die ‘Spanische Grippe’ im Jahr 1918 (H1N1 mit rund 50 Millionen Todesopfern weltweit, Anm.) dürfte so ein Fall gewesen sein.“, warnt Osterhaus.


Meine Dosie hat zum Glück die Ruhe weg, sie ist geradezu unheimlich ruhig (wenn ich nicht gerade in ihr Bett pisse) und obendrauf stocktaub – ich wundere mich schon, daß sie keine Reaktion zeigt, wenn ich mein süßes Stimmchen erhebe, um noch was an Futter rauszumaunzen. Aber ich habe meine unheimlichen Kräfte angewandt und ihr einen Termin beim Ohrenklempner ins Hirn getrichtert: Freitag 10 Uhr.





Rosenmontag

27 02 2006

Zum Glück ist jedes tschingderassabum weit weg. Ich liege gemütlich am Fenster und glaub, ich träume. Vom Tierheim in die Eigentumswohnung mit persönlichem Dosenöffner. Kneif mich mal jemand.





Na gut,

26 02 2006

will ich mal nicht so sein, mit einem brauchbaren Foto von mir. Dosie … jetzt sag ich schon Dosie, ts … Dosie scheint viel dran zu liegen. Außerdem hat sie es sich redlich verdient, indem sie eine Stunde mit mir gespielt hat. Ich hab sogar noch eine Portion Futter bekommen, ne halbe Dose pro Tag erschien ihr wohl doch etwas sehr wenig. Erst den 5. Tag hier, aber sie lernt schnell. Brave Dosie.





Wie man einen Dosenöffner zum Springen bringt?

26 02 2006

Ganz einfach: Man pisst in sein Bett.
(Wieso vergisst der auch, die Badezimmertür offen zu lassen? Drastisch von mir, aber das wird dem bestimmt nicht nochmal passieren!)

Gestern kamen meine beiden Paten zu Besuch – jo, sowas tolles hab ich, Paten. Katzentabs und ein rattenscharfes Spielzeug haben die mir mitgebracht, ein Federlederfluddel an einer Schnur. Einer musste ich aber leider etwas heftiger eine mitgeben, nachdem sie die erste Warnung ignorierte, laut der ich nicht mehr gekrault werden wollte. Naja, wir lernen uns ja erstmal kennen, die lernen das alles noch. So sicher wie Mäuse piepsen.





Lockruf der Cat-Sticks

25 02 2006

Es hat mich oder besser, der Dosenöffner. Keine Ahnung mit was der dealt, aber erst knisterte es vernehmlich, dann zog ein verführerischer Duft in meine Nase und ich weiß nicht wie, aber etwas ließ mich aus meinem Versteck schießen und erst kurz vor dessen Hand halt machen. Mein Verstand muss ausgesetzt haben, ich war völlig willenlos, hypnotisiert, ausgeliefert, ich wollte nur eins: Das Leckerchen in seinen Händen und ich wollte mehr und noch mehr.

Beim Hauptfutter ist er hart, eine halbe Dose pro Tag, etwas Trockenfutter. Gestern hat er es tatsächlich abgewogen, ist wohl aufgefallen, daß die erste Portion etwas üppig ausgefallen ist. Gemein ist das, wo ich so gerne esse.





24 02 2006

So sieht das aus, wenn ich dösend unter dem Bett liege und der Dosenöffner wegen einem Foto so komische Verrenkungen davor macht. Stört mich aber nicht besonders, wie man sieht. Gestern ist mir übrigens noch aufgegangen, daß es sich wahrscheinlich nicht um irgendeinen, sondern meinen persönlichen Dosenöffner handelt. Er gibt sich jedenfalls alle Mühe. Zur Belohnung habe ich grad eine viertel Stunde unter dem Schreibttisch in der Nähe seiner Füße gelegen. Was mich zum grundlegenden Unterschied zwischen Katzen und Hunde bringt:

Der Hund denkt *wow*, mein Dosenöffner spielt mit mir, streichelt mich und gibt mir lecker Futter, Er muss Gott sein!
Eine Katze denkt *mow*, mein Dosenöffner spielt mit mir, streichelt mich und gibt mir lecker Futter, Ich muss Gott sein!





Such das Vögelchen!

23 02 2006





23 02 2006

Na gut, hab ich gestern nicht durchgehalten, den ganzen Tag unter´m Bett sitzen. Der Dosenöffner schüttelte nämlich so eine tolle Maus aus dem Ärmel und wir Katzen spielen ja wahnsinnig gerne. Aber bei den Käserollis bin ich hart geblieben, auch wenn´s schwer fiel. Überhaupt, Hungerrrr! Ich esse ne halbe Dose am Tag, die angebrochene braucht nicht in den Kühlschrank. Das dauert doch ewig, bis die wieder auf Zimmertemperatur ist.





22 02 2006

Sitze ich heute morgen so nichts Böses ahnend am Fenster hinter dem Vorhang, kommt von irgendwo plötzlich eine Berührung her und ich wie von der Tarantel gestochen auf´s Regal unter´s Bett. Da werde ich heute auch nur zum Fressen oder Verdauen hervorkommen, sicher ist sicher. Kann der Dosenöffner noch so oft digga digga krächzen (scheint mächtig heiser zu sein) und Käserollis nehme ich erst ab Tag sieben – habe ich grad so beschlossen.





21 02 2006

Heute Nachmittag kamen zur Besuchszeit nur zwei Dosenöffner und die haben sich tatsächlich für mich interessiert. Ausgerechnet wenn ich in der Höhle liege und dösen möchte. Naja, man kann´s sich im Tierheim eben nicht so aussuchen. Einer hab ich gleich gezeigt, wo ich Kraulen mag. Und wo nicht – *patsch* hab ich ihr eine auf die Pfote gehauen, aber die hat das echt cool genommen. War ja auch nicht feste und ohne Krallen, die schnupperte nämlich ganz nett. Dann haben die beiden vor der Tür noch ein total langes Palaver mit einer der Pflegerinnen und untereinander abgehalten, wohl weil ich FeLV-positiv bin. Dann sind die wieder weg und nach einer ganz langen Weile kamen dann plötzlich zwei zurück und eh ich wusste was Sache ist, saß ich schon in so´ner Transportkiste im Auto, in einer Wohnung. Das war so vier Uhr. Kurz vor halb acht hab ich mal in die Küche reingeschnuppert, das saß ein Dosenöffner, hat aber so nichts weiter gemacht. Futter stand da und Wasser, soweit alles klar. Klo hab ich auch gefunden, prima. Jetzt checke ich mal die Umgebung etwas näher … ein Kratzbaum *mow*. Na, wird vielleicht nicht schlecht hier. Boh, das ist ja ein Bett, 200×140 nur für mich alleine? Danke!